
Heute hat unsere Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit in der Hamburgischen Bürgerschaft an Süleyman Taşköprü erinnert.
Die Worte des Gedenkens machen deutlich
Der Mord vor 25 Jahren war nicht nur ein rassistischer Terroranschlag des Nationalsozialistischer Untergrund, sondern auch ein Fall, bei dem staatliche Stellen schwer versagt haben. Statt die Täter frühzeitig im rechtsextremen Milieu zu suchen, geriet die Familie selbst unter Verdacht. Dieses Unrecht darf nie vergessen werden.
Ich war am vergangenen Sonntag selbst am Tatort in Altona. Dort wird einem noch einmal bewusst, dass hinter den Schlagzeilen ein Mensch, ein Familienvater und eine Familie stehen, die bis heute mit den Folgen dieser Tat leben müssen.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Dafür tragen wir alle Verantwortung.